European Retriever Association e.V.

for healthy dogs

Der Startgedanke


Hand in Hand, mehr braucht es nicht!

Hand in Hand, mehr braucht es nicht!

Die E.R.A. European Retriever Association e.V. entstand aus dem Gedanken heraus, dass es mit den vielen gemachten Erfahrungen in über 40 Jahren möglich sein sollte, Zuchtprojekten zum Leben zu verhelfen zu denen bereits viele Ideen in der Hundeszene bestanden und immer noch bestehen, die vom Ansatz her durchaus einen guten Willen sichtbar machen, jedoch entweder nicht durchsetzbar waren oder aber aus unserer Sicht nicht ausgeprägt genug gehandhabt werden, d.h. viel zu wenig Tiere sind beteiligt um ttatsächlich die an vorderster Stelle stehende Erweiterung des genpools der Toller zu erreichen. Somit war unsere Idee alles Andere  als neu und hat sich in der Nutzviehzucht genauso wie in der Hundezucht bereits tausendfach bewährt. Nun geht es in der Nutzviehzucht sicher um andere Ziele, die sich weitaus finanzlastiger darstellen, als es die Varietät des Zuchtgedanken  der E.R.A. e.V. als oberstes Ziel hat. Nach vielfältigen Recherchen in der Hundeszene zum Thema Zucht, die belegten, dass bereits andere Menschen auf die Idee gekommen waren etwas für die Rassen der Retriever tun zu wollen, um sie vor dem Untergang und weiteren züchterischen Entgleisungen zu bewahren, legten sich viele unterschiedliche, umsetzbare Herangehensweisen dar. Teilweise wurde hier mit wirklich tollen Hunden gearbeitet, bei denen aber nicht erkennbar ist ob diese Arbeit wirklich eine Zucht ist, die dazu dienen soll Tiere die besonders  gesund und besonders wertvoll sind zu selektieren und aus Ihnen wiederrum Welpen zu erhalten die mit ebensolchen Tieren aus anderen Zuchten verpaart werden können, um somit immer stabilere und langlebigere Hunde zu erhalten, ja, der Gesundheit der Retrieverrassen somit dienlich zu sein und sie zu verbessern. Was wir aber tun wollen ist von Geld und materiellem Vorteil unberührt. Wir wollen nicht unseren Lebensunterhalt damit bestreiten, kein neues Motorrad finanzieren und auch keinen sonstigen Egotrip zu Lasten unserer Hunde befriedigen. Wie sagte unser Schatzmeister so schön in einem Gespräch: „ Wir machen das alles für die Hunde, nicht für Geld, davon haben wir selbst genug!“ Im ersten Moment dachte ich: „Wie überheblich ist der denn?“ Aber genau dieser Satz trifft den Nagen auf den Kopf, denn egal wieviel Geld ein jeder von uns hat, es ist genug, ohne dass unsere Hunde etwas dazuverdienen müssen. Und so soll es sein.

Der Anfang der Umsetzung des Zuchtgedanken stellte sich als sehr erfahrungsreich heraus. Es gab viele Meinungen zu hören, Zuspruch zu genießen, auch massive Ablehnung zu erfahren. All das auf jedem denkbaren Niveau, was sich teilweise bis heute gehalten hat.

Alles das hielt die mittlerweile kleine Gruppe von gleichgesinnten Retrieverhaltern nicht davon ab, fleißig arbeitend und lernend, Konzepte zur Zucht und deren Möglichkeiten im o.g. Sinne zu entwickeln, eigene Rasseanforderungen zu schreiben, über notwendige Untersuchungen zu diskutieren und über die Ansprüche die so eine Züchtergemeinschaft an die Zuchtstättenbetreiber  haben muss, zu reden. Das hatte zur Folge, dass sich einige Mitglieder der  ersten Stunde, einem kleinen Verein anschlossen, der bereit war, nicht nur die reinrassige Zucht zu begleiten und  mit allen, wenn auch bei einem so kleinen Verein beschränkten Mitteln zu unterstützen und zu fördern, sondern auch ein Zuchtprojekt zu begleiten. Dieses Zuchtprojekt sollte im ersten Schritt der Rasse der Nova Scotia Duck Tolling Retriever zu einer besseren Gesundheit verhelfen und dafür Sorge tragen, dass die doch recht hohe Sterblichkeitsrate, der noch jungen Rasse, auch bedingt durch einen sehr kleinen Genpool, sowie Zuchtpraktiken die man verantwortlichen Züchtern nicht plausibel machen kann, um ein vielfaches zu verbessern. Die ersten Würfe fielen und haben sich als sehr gesund, kräftig und widerstandsfähig erwiesen.

Bald zeigte sich, dass die Zucht der Smart-Toller und auch die präzise fehlerfreie Zucht der 6 Retrieverrassen nach mehr Unterstützung und Aktivitäten verlangt, als sie uns in der damaligen Situation zur Verfügung standen. Des Weiteren hatten wir uns vorgenommen, einer, wie wir es heute nennen, Veredelungszucht unsere ganze Energie zu widmen. Für Personalien und Zuchtfreigaben, die unseren Regeln massiv widersprachen, hatten wir weder Energie noch Zeit. So begannen wir nach einem Verein/Verband  Ausschau zu halten der das Thema gesunde Hunde auf der Fahne stehen hat und wurden beim IHV Internationalen Hundeverband e.V. fündig. Diesen Schritt zu gehen und mit unserer mittlerweile gegründeten  E.R.A. European Retriever Association Mitglied dieses Dachverbandes und somit Mitglied der weltweit zweitgrößten Vereinigung für  Hundezucht der ACW Alianz Canine Worldwide zu sein, war eine sehr maßgebende Entscheidung.  So ist dort nicht nur sichergestellt, dass jederzeit  jegliche Art von Fachkompetenz  zur Verfügung steht, falls Unsicherheiten auftreten sondern dass sich jedes unserer Mitglieder jederzeit fort.- und ausbilden lassen kann..  Reinrassige und auch Veredelungszucht sind somit fachlich bestens betreut und beraten, sowie engmaschig kontrolliert und medizinisch und gentechnisch versorgt. Die Züchter aller reinrassigen Retriever, die stetig mehr werden, haben durch die Mitgliedschaft in der E.R.A. e.V. alle Vorteile die ein großer Verband wie der IHV sie zu bieten hat, und doch immer auch eine fachlich spezialisierte Anlaufstelle, wenn es um die Zucht der Retriever geht. Die etablierten Retrieverrassen werden bei uns genauso gut und intensiv betreut wie die Züchter die dem Smart-Toller Projekt angehören. Auch Nichtretrieverzüchter finden bei uns ein kompetentes “Zuhause“, sofern sie an unserem Zuchtprojekt teilhaben. Dies sind Eigner von Australian Shepherds wie auch Züchter der Rassen Kooikerhondje, Wasserspaniel und Lundehund.

Unser Verein ist nun mittlerweile ein beim AG Potsdam eingetragener Verein und als gemeinnützig durch das FA Nauen anerkannt (Non Profit Organisation, NPO). Das Projekt ist durch die ACW in 114 Ländern dieser Erde anerkannt und die 14 Mio.  Mitglieder dieser Vereine, sind dieser Anerkennung gegenüber verpflichtet. Jeder in unserem Verein, der E.R.A. e.V., gezüchtete Retriever, wird seine Anerkennung durch den IHV e.V. erhalten, sofern er reinrassig ist oder dem Zuchtprojekt angehört. Retriever-Projektzuchten erhalten Ihre Anerkennung ausschließlich im Smart-Toller-Projekt. Dieses ist das einzig anerkannte Projekt.

Reinrassige Zuchten in der E.R.A. e.V. sind in keiner Weise verpflichtet anderweitige Zuchtprojekte zu unterstützen. An dieser Stelle sind wir genauso “unterwegs“ wie jeder andere Retrieverzuchtverein, mit dem kleinen Unterschied, dass hinter der E.R.A. e.V. eine sehr große Gemeinschaft steht, die sich der Gesundheit der Hunde verschrieben hat.

Aus diesem und dem Grund, dass wir uns absolut immer gerecht und gut betreut fühlen, freuen wir uns ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein und sind zuversichtlich, dass wir hier, auch auf Grund der bereits entstandenen Qualität unserer Zuchten, durch Behalt von Nachzuchten und den Zukauf von gesunden Tieren, unsere hochgesteckten, nahen und fernen Ziele erreichen werden. Last but not least ist hierfür eine Schar von Menschen verantwortlich ohne die wir einen Verein wie die European Retriever Association, in dieser Ausprägung, in dieser kurzen Zeit nicht hätten auf diese starken Füsse stellen können. Diesen Menschen sei an dieser Stelle nochmals von ganzem Herzen gedankt.

Wir freuen uns, auch Sie bald im Kreise unserer Mitgliedsfamilie begrüßen zu können, wenn Sie das mögen.

Herzliche Grüße

Ihr Team der E.R.A.